Unsere Vision

Unser Wirken in der Freien Kulturschule soll auf dem Interesse am Menschen beruhen. Hieraus ergibt sich, dass alle Begegnungen aktiv zu gestalten sind. Dabei gilt es, den Menschen sowohl in seiner gesunden wie auch therapeutisch zu begleitenden Situation wahrzunehmen und ein entsprechendes Angebot an künstlerischen und therapeutischen Aktivitäten gemeinsam zu entwickeln.

Ein breites Spektrum an unterschiedlichen Therapieformen soll begleitend und stärkend wirken. Die Pflege der Kunst erleben wir als kulturschaffende Kraft, die in einem schöpferischen Prozess sowohl das Individuum wie auch die Gemeinschaft umfasst und diese Erfahrungen nach außen in das soziale Umfeld strahlen lässt, womit auf verschiedenen Ebenen eine heilende Kraft in den Umkreis strömt und gesellschaftsbildend wirken kann.


In einem freiheitlichen Zusammenwirken werden die Selbstheilungskräfte aller Beteiligten angesprochen und ausgebildet. Daraus ergibt sich ein nie endender Prozess der Selbsterkenntnis, Selbsterziehung und Selbstentwicklung. Die aus dieser Tätigkeit fließenden Erfahrungen sind die Basis für die Arbeit in der Freien Kulturschule.


Verbunden fühlen wir uns allen, die sich als freiheitlich suchend, tätig und entwickelnd verstehen. Der Freiheitsbegriff versteht sich dabei nicht als "Freiheit von“  sondern als "Freiheit zu“ etwas.


Unser Verständnis von Kunst – Kultur – Therapie

In der Therapie soll der leibliche, wie auch der seelisch empfindende und geistig tätige Mensch angesprochen werden. Die Therapeuten verstehen sich als ganzheitliche Begleiter der aktiv am Heilungsprozess mitwirkenden Menschen. Unser Arbeitsansatz ist neben der fachspezifischen Orientierung berufsfeldübergreifend und möchte sich offen für gegenseitige Wahrnehmung, Austausch und Zusammenarbeit wissen.


Unsere Haltung

"Leben in der Liebe zum Handeln und Lebenlassen im Verständnis des fremden Wollens ist die Grundmaxime des freien Menschens"

Rudolf Steiner

"Die Kunst ist eine Vermittlerin des Unaussprechlichen; darum scheint es eine Torheit, sie wieder durch Wortvermitteln zu wollen. Doch indem wir uns darin bemühen, findet sich für den Verstand so mancher Gewinn, der dem ausübendem Vermögen auch wieder zugute kommt."

Johann Wolfgang von Goethe